Gotenklang am 5. Dezember, Live: „Salvation AMP“

Floor I: Gothic, Batcave, Gothrock…. mit manu & Marv
Floor II: Electro, EBM, Industrial, Darkwave… mit Matze & Friends

salvation AMP

Detmold. Nicht gerade eine Metropole. Dennoch gab es in dieser idyllischen Kleinstadt, wo bis heute Oper, Theater, klassische Museen und Mainstream Veranstaltungen an der Tagesordnung sind, einen Untergrund, eine Subkultur. Neben einigen Indie-, Punk- und Hardcorebands gab es „The Home Of The Hitman“, eine vom britischen New Wave und Gothicrock beeinflusste Band um den Gitarristen und Songschreiber Christ-Ian. Das war in den 90er Jahren, als die Gothic-Welle in den hiesigen Landen am größten war, bevor sie mit dem Ende der großen Bands des Genres zum Ablauf jenes Jahrzehnts abebbte. Zwei Alben und zahlreiche Konzerte machten die Band im Untergrund zu einer Szenegröße, bevor sie 1999 zerbrach.
Nach Jahren der musikalischen Abstinenz griff Christ-Ian 2010 wieder zur Gitarre und erstmals auch zum Mikrofon, nahm einige Demos auf und spürte, dass die Zeit gekommen war, zurück zu kehren. Seine Wurzeln hatte er nicht vergessen, so wurde mit Steve Leafs am Schlagzeug und Caveman am Bass „salvation AMP“ gegründet. New Wave, Indie-Rock, klassischer Gitarrenrock mit dunklen Untertönen sind das Fundament der Band. Dies manifestierte sich schließlich 2012 in der Veröffentlichung des ersten Albums „hidden faces“.
Da heute die subkulturelle Szene verdrängt, kommerzialisiert oder schlichtweg nicht mehr vorhanden ist, ist es schwierig Veranstalter und Clubs zu finden, um Konzerte spielen zu können. Dennoch haben „salvation AMP“ mittlerweile zahlreiche, teils komplett selbst organisierte Konzerte bis weit über die Region hinaus gespielt und freuen sich einer zunehmenden Anhängerschaft, die zum Teil weite Anfahrten in Kauf nimmt, um die Band live erleben zu dürfen. Die Konzerte werden mit einer Leidenschaft und Hingabe gespielt, die in dieser Form nur noch selten zu finden und dadurch zu einem Markenzeichen der Band geworden ist. Hat sich im Genre vieles zu Spaßveranstaltungen oder Halbplayback-Shows verändert, so gibt es hier ein echtes Liveerlebnis voller Dynamik und rauer Eleganz. Obwohl nur als Trio besetzt, findet sich der Zuhörer in einem Meer voll sphärischer Gitarren, darinnen ein Bass und ein Schlagzeug sicher und fest wie ein Fels und darüber Christ-Ians raue und klare Stimme, voll von Dramatik und Energie. Im April 2015 ist das zweite Studioalbum „Earth we walk upon“ erschienen, welches, wie der Vorgänger, komplett selbst aufgenommen und produziert worden ist und darüber hinaus auch von der Band selbst vertrieben wird.

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